Wenn du deine Socialinsider-Daten bisher manuell exportiert und Berichte von Grund auf erstellt hast, gibt es jetzt etwas, das dir das Leben leichter macht.
Mit der Looker Studio Integration erstellst du individuelle Dashboards, die automatisch neue Daten abrufen. Manuelle Updates sind nicht mehr nötig.
So richtest du es ein.
Das brauchst du vor dem Start
Du brauchst ein aktives Socialinsider-Konto mit vorhandenen Daten und ein Google-Konto mit Zugriff auf Looker Studio. Falls du Looker Studio noch nie genutzt hast, keine Sorge. Du findest alles Schritt für Schritt heraus.
Den Socialinsider-Connector finden und verbinden
Gehe zu Looker Studio (Google hat es früher als Data Studio bezeichnet). Suche dort in der Connector-Galerie nach Socialinsider. Dir wird der offizielle Connector angezeigt – den brauchst du.
Wichtig: Für die Looker Studio Integration brauchst du einen API-Key. Den gibt es als Add-on zu jedem Socialinsider-Plan. Ohne das Add-on funktioniert die Verbindung nicht. Du kannst es unabhängig von deinem Abo zu deinem Konto hinzufügen.
Den API-Key findest du in deinen Kontoeinstellungen unter Integrationen.
Klicke darauf, dann wirst du aufgefordert, die Verbindung zu autorisieren. Damit erlaubst du Looker Studio, Daten aus deinem Socialinsider-Konto abzurufen. Melde dich an, erteile die Berechtigungen, gib den API-Key ein und bestätige alles.
Daten auswählen
Jetzt entscheidest du, welche Daten in deinen Berichten erscheinen.
Wähle aus, welches Socialinsider-Projekt du verbinden willst, welche Plattformen enthalten sein sollen (Instagram, Facebook, TikTok oder alle, die du trackst) und welche Metriken für dein Reporting wichtig sind.
Praktisch: Du kannst mehrere Projekte verbinden, wenn du mehr als eines betreust. Egal ob verschiedene Marken oder Kunden – hole sie alle in ein Looker Studio Dashboard und vergleiche sie direkt miteinander.
Wähle dann das gewünschte Profil aus (gehört zum ausgewählten Projekt), den Content-Pillar (wenn du diese Funktion nutzt) und den gewünschten Zeitraum (Tag, Woche, Monat oder Jahr).
Eigentliches Dashboard erstellen
Super, die Daten sind verbunden – jetzt baue dein Dashboard.
Du startest mit einer leeren Seite. Jetzt kannst du sie mit den gewünschten Daten füllen.
Looker Studio bietet dir die gewohnten Dashboard-Tools: Diagramme, Tabellen, Scorecards und mehr. Visualisiere deine Socialinsider-Metriken passend für dein Zielpublikum. Typische Beispiele:
Trends bei der Engagement-Rate (Liniendiagramme eignen sich hier besonders gut)
Wettbewerbsbenchmarks zum Vergleich deiner Marke mit anderen
Tabellen mit Top-Posts nach Engagement oder Reichweite
Follower-Wachstum im Zeitverlauf
Cross-Plattform-Performance-Vergleiche
Content Pillars-Aufschlüsselungen, falls du diese Funktion nutzt
Du kannst deine Socialinsider-Daten bei Bedarf mit anderen Quellen kombinieren – zum Beispiel Social Performance mit Google Analytics-Traffic.
Wähle die Metriken aus, die du in jedem Diagramm im Dashboard sehen möchtest. Die Einstellungsfelder findest du rechts.
Ein wichtiger Hinweis zu Metriken
Wenn Socialinsider Metriknamen an Plattformänderungen anpasst (wie zum Beispiel von „Impressions“ zu „Views“), aktualisieren sich deine Looker Studio-Dashboards nicht automatisch. Du musst die Felder manuell ändern.
Wir schicken E-Mail-Updates, wenn sich Metriken ändern. Schau also regelmäßig rein. Öffne dann einfach deine Dashboards, suche die alten Metriknamen, tausche sie gegen die neuen aus und prüfe, ob alles noch stimmt.
Das ist lästig, aber es passiert nur, wenn die sozialen Plattformen selbst ihre Begriffe ändern – wir machen das nicht aus Spaß.
Was du damit machen kannst
Hier ein paar Möglichkeiten, wie Marketer diese Dashboards wirklich nutzen:
👉 Wöchentliche Executive-Berichte: Erstelle ein Dashboard mit deinen wichtigsten Metriken, Wochenvergleichen, Top-Content und eventuell Wettbewerbsdaten. Executives können jederzeit darauf zugreifen und müssen nicht auf deine Präsentation warten.
👉 Kampagnen-Tracking: Erstelle ein kampagnenspezifisches Dashboard, das nur relevante Inhalte zeigt. Verfolge die Performance in Echtzeit – warte nicht bis zum Ende der Kampagne. Füge Content Pillars hinzu, um zu sehen, welche Themen am besten abgeschnitten haben.
👉 Kundenberichte: Wenn du eine Agentur bist, kannst du für jeden Kunden ein gebrandetes Dashboard erstellen und automatische Updates einstellen. Spart jede Menge Zeit im Vergleich zu monatlichen Berichten von Grund auf.
Wenn etwas nicht funktioniert
Wenn du die Verbindung nicht autorisieren kannst: Stelle sicher, dass du im richtigen Google- und Socialinsider-Konto angemeldet bist. Leere deinen Browser-Cache. Überprüfe, ob Pop-ups erlaubt sind. Bleibst du trotzdem hängen, liegt es meist an deinen Kontoberechtigungen.
Wenn keine Daten angezeigt werden: Kontrolliere, ob dein Socialinsider-Konto für den gewählten Zeitraum wirklich Daten hat. Prüfe außerdem, ob du im Connector das richtige Projekt ausgewählt hast.
Wenn bestimmte Metriken als nicht verfügbar angezeigt werden: Manche Metriken werden vom Connector nicht unterstützt oder die sozialen Plattformen haben sie abgeschafft. Je nach deinem Socialinsider-Plan hast du eventuell keinen Zugriff auf bestimmte Zeiträume in den historischen Daten.
Wenn die Zahlen zwischen Socialinsider und Looker Studio nicht übereinstimmen: Meist liegt es an der Zeitzone oder am gewählten Zeitraum. Stelle sicher, dass beide Plattformen dieselbe Zeitzone und dieselben Daten anzeigen. Siehst du weiterhin Abweichungen, aktualisiere in Looker Studio die Datenquelle.
Immer noch festgefahren? Melde dich über den In-App-Chat beim Socialinsider Support. Wir helfen bei Problemen mit dem Connector und Datenfragen. Für Visualisierungsfragen zu Looker Studio ist die Google-Dokumentation wirklich hilfreich.




